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1929 verstarb unerwartet der
Inhaber
Friedrich Wassermann. Die
schweren
Jahre der Weltwirtschaftskrise
durchstand die Firma dank des
großen
Einsatzes von Wassermanns
Tochter
Anna-Elise Bertgen,
unterstützt von
ihrem Ehemann Dr. Anton Bertgen und
von Baumeister August Hillebrand.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war
der
Wohnungsbau die wichtigste
Aufgabe
im zerstörten Köln;
gleichzeitig galt es,
Millionen
Kubikmeter an Kriegs-
trümmerschutt
zu beseitigen. Das
Unternehmen,
das bis dahin vor allem
im Tiefbau
gearbeitet hatte, erweiterte
sein
Tätigkeitsfeld. Als neue Bereiche
kamen der Hochbau sowie der
Betrieb
einer Anlage zur
Trümmeraufbereitung
im Kölner Perlengraben hinzu.
Hier wurde der Trümmerschutt, den
Großraum-LKWs heranschafften,
zu Ziegelsand und Ziegelsplitt
aufbereitet. Dieses Material wurde zu
Voll-, Hohlblock- und Kaminbausteinen
weiterverarbeitet.
Die rege Hochbautätigkeit im Köln/
Düsseldorfer Bereich machte es bereits
im Jahr 1954 erforderlich, in
Düsseldorf
eine Niederlassung zu gründen, die aus
Kapazitätsgründen 1972 nach
Meerbusch verlegt wurde.
Bis zum Jahr 1999 leitete Willy
Bausinger das Familienunternehmen
in der 3. Generation. In dieser Zeit
verstärkte die Firma Wassermann
ihre Aktivitäten im Hochbau deutlich.
Heute liegt die Geschäftsführung in den
Händen von Anton Bausinger, dem
Urenkel des Gründers. Das Leistungs-
spektrum des Unternehmens umfasst
heute den Tief-, Hoch- und
Schlüsselfertigbau sowie eigene
Projektentwicklungen. |